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Ratgeber / Quarantäne und Eingangsuntersuchung

Die Eingangsuntersuchung beim vogelkundigen Tierarzt

Hier möchten wir Euch die optimale Vorgehensweise vorstellen, mit der Ihr auf der fast sicheren Seite seid - 100%ige Sicherheit wird es nie geben, ein "Restrisiko" bleibt. Das liegt einerseits daran, dass man nicht alles untersuchen kann, was ein Vogel eventuell haben könnte, da einen die Eingangsuntersuchung sonst ins Armenhaus bringt, und andererseits daran, dass manche Erreger schlicht und ergreifend nicht immer, sondern zum Beispiel nur dann nachgewiesen werden können, wenn der Vogel krank oder sonstwie geschwächt (Mauser, chronische Erkrankung etc.) ist.

Beim vogelkundigen Tierarzt sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Kropfabstrich - sofortige Untersuchung auf Flagellaten (Trichomonaden, Hexamiten u.ä.),
  • Kropfabstrich - bakteriologische, mykologische (auf Pilze) und ggf. virologische Untersuchung im Labor,
  • Kloakenabstrich - bakteriologische, mykologische (auf Pilze) und ggf. virologische Untersuchung,
  • 3-Tage-Sammelkotprobe - Untersuchung auf Megabakterien und Chlamydienantikörper (Hinweis auf Psittakose bzw. Ornithose) und
  • bei Anzeichen von Gefiederstörungen Untersuchung einer Feder- und Blutprobe auf PBFD- und Polyoma-Viren.
Zusätzlich zu den oben genannten Untersuchungen kann es sein, dass der vogelkundige Tierarzt noch andere Untersuchungen für notwendig hält, dies hängt natürlich von seinen Untersuchungsergebnissen vor Ort und dem Allgemeinzustand des Vogels ab.
Pinguin

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